Andachten
Wir zünden Lichter an.
Kerzenlicht erhellt mit sanftem Schein die Dunkelheit,
die Dunkelheit, die uns Angst macht,
die uns vieles nur schattenhaft wahrnehmen lässt.
Lebkuchen, Zimtstern, Kinderpunsch. Dominostein, Glühwein, Schokonikolaus und Marzipan. Endlich.
Darauf hab’ ich gewartet. Weihnachtsbasar der Ev. Gemeinde Thessaloniki, auf dem es das gibt.
Wenn wir über einen Friedhof gehen, spüren wir ganz unterschiedliche Gefühle.
Es ist der Ort der Verstorbenen.
Viele Erinnerungen liegen dort begraben.
Im Lukasevangelium lesen wir als Wochenspruch: „Der Menschensohn ist gekommen zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“
Am 3. Sonntag nach Trinitatis feiern wir das Verlorengeglaubte, das wir wiedergefunden haben.
Friede sei mit euch von Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Amen
„Kommt her zu mir, alle, die ihr euch abmüht und belastet seid. Ich will euch Ruhe schenken“, so sagt es Jesus im Matthäus-Evangelium (11,28).
Jesu Einladung gilt allen, auch denen, die wir lieber draußen lassen würden, auch denen, die es uns schwer machen und auch denen, die nicht wollen.
Wie verhalten wir uns dazu?
Friede sei mit euch von Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Amen